Neu in Drupal 8: Anzeigenverwaltung

Matthias Fänger
Neu in Drupal 8 | Design, Webentwicklung, Webdesign

Drupal 8 steht vor der Tür, erst vor einigen Tagen wurde der Release Candidate 4 veröffentlicht. Es wird also dringend Zeit, das System zu testen und die Neuerungen kennenzulernen. Das findet ab jetzt hier unregelmäßig in der Rubrik Neu in Drupal 8 statt. Diese Woche gibt es einen kurzen Einblick in die neue Anzeigenverwaltung von Drupal 8.

Anzeigenverwaltung jetzt umfangreicher

Für eine einigermaßen effiziente Verwaltung der verschiedenen Node-Anzeigen – auch Display oder View modes genannt – benötigte man in Drupal 7 bisher das äußerst mächtige Modul Display Suite. Drupal 8 hat gehörig am Core geschraubt und einige Funktionalitäten von Display Suite sowie einige ganz neue integriert.

Umfangreiche Display modes für Nodes, Blöcke, Kommentare und mehr

Drupal 8 erlaubt es Administratoren nun nicht nur die Anzeige von Nodes in verschiedenen Display modes zu hinterlegen, sondern erweitert die Funktion in soweit, dass nun auch Blöcke und Kommentare verschiedene Anzeigemodi haben können. Das gilt ebenfalls für Taxonomy Begriffe und sogar – endlich – auch für Standard-Formulare wie die Registrierung.

Felder- und Formularverwaltung getrennt

Neu ist auch die Trennung von der reinen Verwaltung der genutzten Felder eines Inhaltstyps und das Formular beim hinterlegen von neuem Inhalt. Diese Trennung ist natürlich in sofern sinnvoll, da die bisherige Anzeige durchaus unübersichtlich werden konnte, sobald man ein paar mehr Felder für einen Inhaltstyp hinterlegt hatte.

Platzhalter nun im Core, neue Steuerelemente

Platzhalter oder auch Placeholder in Formularen gehören nun ebenfalls zum Standard, wie einige neue Steuerelemente (Autovervollständigung nicht im Tags-Stil). Außerdem lassen sich Felder, die nicht als Pflichtfeld deklariert wurden, nun auch ganz einfach in verschiedenen View modes für Formulare ausblenden.

Trotz der vielen Neuerungen im Core, wird es natürlich einen Port von Display Suite für Drupal 8 geben, da dieses einige weitere Funktionalitäten beinhaltet, die vom Core noch nicht abgedeckt werden. Kleine Zusatzinformation: der CKEditor wird nun auch im Core mit ausgeliefert und läuft deutlich besser, als die Einbindung über das schlecht gepflegte WYSIWYG-Modul.

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